Alfa Romeo Alfasud im Maßstab 1:18

Der Alfasud stellte das erste von Alfa Romeo in Serie produzierte Modell mit Frontantrieb dar.

Zur Herstellung wurde das Alfa-Romeo-Werk in Pomigliano d´Arco in der Nähe von Neapel grundlegend umgebaut und erweitert. Die Lage im Süden Italiens war Taufpate für den Namen "Alfasud". Die Entwicklung des gesamten Projekts einschließlich Werksplanung lag in den Händen des Österreichers Rudolf Hruska, der zuvor bereits für Porsche und Fiat gearbeitet hatte.

Das Design stammt von Giorgio Giugiaro, der eigens für dieses Projekt sein Unternehmen Italdesign gründete.

Die Serienfertigung begann im April 1972. Zuerst war nur die Schräghecklimousine mit vier Türen und kleiner Kofferraumklappe erhältlich. Die in ersten Prospekten und pressreportemitteilungen abgebildete zweitürige Variante wurde nicht in die Serienproduktion übernommen. Erst die im Oktober eingeführte und meist stärkste Modellvariante gab es dann als Zweitürer.

Im Februar 1975 brachte Alfa einen dreitürigen kombi mit der Typenbezeichnung Giardinetta auf den Markt. Im September 1976 folgte das dreitürige Coupé Alfasud Sprint.