BMW 733i E23

Luxus und Eleganz.

München. 1977 bekam die Große Klasse von BMW einen Nachfolger, der zum Sinnbild für Luxus, Eleganz und Innovation wurde: der BMW 7er. Stilistisch geprägt durch den BMW Chefdesigner Paul Bracq, gelang BMW ein Wagen, der zwar größer als sein Vorgänger war, dabei aber nach wie vor über die BMW typische Dynamik verfügte. Formal lehnte sich das, mit viel Raffinesse auf Understatement geschneiderte, Blechkleid in den wesentlichen Stilelementen an die BMW 6er Coupés an.

Mit Einführung der BMW 7er Baureihe gab es nun im Verbund mit der 3er, 5er und 6er Baureihe eine komplette Modellfamilie, deren verschiedene Typen aufgrund ihres ähnlichen, aber dennoch markanten Designs, auf Anhieb als einander zugehörig auszumachen waren. „Die optische und technische Einheit aller Modellreihen ist hergestellt“, stellte auch der damalige Vertriebsvorstand Hans-Erdmann Schönbeck fest, „Die BMWs sind unbestreitbar wieder eine „Familie“ mit vielen Gemeinsamkeiten“.

Die Kunden konnten zunächst zwischen drei Modellen mit 2,8 Liter und 170 PS, 3,0 Liter mit 184 PS und 3,2 Liter mit 197 PS wählen. Die Grundpreise lagen bei 29.300 DM für den BMW 728 sowie 33.600 DM für den Typ 730. Noch einmal 5.000 DM drauflegen musste, wer das Topmodell 733i erwerben wollte.

Als im Juni 1986 die Produktion dieser Baureihe endete, waren 285.029 Exemplare gefertigt worden. Das beliebteste Modell war der Typ 728i mit 70.360 Einheiten, gefolgt vom 735i mit 60.818 Fahrzeugen. Allein 16.848 BMW 7er sind als CKD-Bausätze nach Südafrika geschickt worden. Dort konnte man auch den am stärksten motorisierten BMW 7er kaufen.

Dieser Meilenstein der BMW Geschichte wird voraussichtlich in 1:18 ab Ende Mai in den Farben schwarz und silber lieferbar sein.