Mercedes 250T S123 in 1:18

Der W123T (die korrekte Bezeichnung lautet S123, S für Station Wagon) wurde von 1978 bis 1986 produziert. Erstmals wurde der "Mercedes unter den Kombis" im Herbst 1977 vorgestellt. Trotz saftiger Aufpreise von rund 5.000 Mark gegenüber den schon nicht günstigen Limousinen kommt die neue Variante beim Publikum gut an. Lieferzeiten von bis zu zwei Jahren sind schon 1978 die Regel. Gebaut wird das Modell in Bremen, wie später auch der Mercedes 190 (W201).

Der S123 war im Gegensatz zu den heutigen Modellen exakt so lang wie die Limousine, und damit warben die Stuttgarter auch. Der Unterschied lag eben im anderen Kofferraum-Konzept; die 45 Grad geneigte Heckscheibe machte gleich klar, dass dieser Mercedes mehr Freizeit- als Handwerker-Auto sein wollte. Eine Niveauregulierung war von Beginn an serienmäßig.

Angeboten wurde die neue Karosserievariante zunächst als 230 T, 250 T und 280 TE sowie als 240 TD und 300 TD, 1980 kamen der 200 T, 230 TE und der 300 TD Turbodiesel dazu. Für alle Modelle waren Leichtmetallfelgen als Sonderausstattung zu haben, nur der 280 TE und der 300 TD Turbodiesel trugen bis 1982 Scheinwerfer im Rechteck-Design. Auf die gänzlich stählernen Stoßstangen musste er stets verzichten.

Der W123 gilt als eine der robustesten Mercedes-Baureihen überhaupt, die - nicht nur im Taxi-Betrieb - Laufleistungen von bis zu 1 Million Kilometern und mehr mit einem Motor erreichten. Selbst die Benziner waren für heutige Verhältnisse extrem solide Motoren. Die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit des W123 hat bis heute entscheidenden Anteil am Mercedes-Image der hohen Qualität, wenn es heute auch leider nicht mehr uneingeschränkt zutreffend ist.

Folgend ein paar Daten vom S123 T Modell:

  • Bauzeit: 1978-1986
  • Motor:
    • Ottomotoren: 2,0-2,8 Liter (69-136 KW)
    • Dieselmotoren: 2,0-3,0 Liter (40-92 KW)
  • Länge: 6440-5355 mm
  • Breite: 1786 mm
  • Radstand: 2795 mm
  • Nachfolgermodell: Mercedes Baureihe 124